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Diese Dashcam-App überwacht den Verkehr und meldet schlechte Autofahrer

Ist in Deutschland die Nutzung einer Dashcam nicht eindeutig geregelt, so ist man in anderen Ländern schon wesentlich weiter. Hierzulande gibt es noch reichlich Datenschutzbedenken. Diese Bedenken erreichen nun ein komplett neues Level.

Mit der App Nexar vom gleichnamigen Startup ist es möglich, das eigene Smartphone als Dashcam zu verwenden. Das Besondere daran: Sämtliche Aufnahmen werden an die Nexar-Server übermittelt und ausgewertet. Es werden Kennzeichen identifiziert und Regelverstoße verzeichnet. Beispielweise wenn ein Verkehrsteilnehmer zu schnell oder über rot fährt. Was in Deutschland undenkbar wäre, ist in USA schon ein großer Erfolg.

Nexar Dashcam-App für iPhone

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Nexar gibt an, dass man so den Straßenverkehr signifikant sicherer gestalten möchte. Versicherer würden außerdem Milliarden sparen, indem notorische Verkehrssünder durch die Nexar-Datenbank gemeldet werden. In der Folge würde der Versicherungsschutz aufgehoben werden. Was wie ein Aprilscherz klingt, ist tatsächlich schon für iPhones im Appstore erhältlich. Eine App für Androidgeräte soll folgen. Quelle: Wired

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Verwendung hierzulande hochgradig illegal ist. Daher ist die Verwendung ausdrücklich nicht zu empfehlen! Ferner ist ein iPhone auch total ungeeignet. So muss man ja bei jedem Ein- und Aussteigen das iPhone in die Halterung legen. Außerdem besitzt ein Smartphone nicht den Weitwinkel wie eine echte Dashcam. Der Sichtbereich ist also deutlich eingeschränkt. In der Beispielanimation ist auch eine deutliche Vibration des Bildes zu erkennen. Das liegt an der Halterung die wie ein Hebel wirkt. Bei einer festgeklebten Dashcam hat man dieses Problem nicht.

Wie ist eure Meinung dazu?

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Meine persönliche Empfehlung besitzt eine sehr gute Bildqualität, GPS und ist sehr klein und handlich.

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Autor:

Nic

Dashcamexperte

Beitrag vom 22.6.2016

Du hast Fragen oder Erfahrungen?

Dashcam „Ja“ oder „Nein“? In einigen Bundesländern wie Hessen, Bayern oder Nordrhein-Westfalen kann das Filmen mit einer Dashcam zu einem Bußgeld führen. Im Wiederspruch dagegen wird von einigen Gerichten ein Video bei schwerwiegenden Verstößen als Beweismittel akzeptiert.
Der Datenschutz Wahn nimmt kein Ende. Am liebsten würde man den Bürgern vor Furcht der Datenerhebung alle technische Hilfsmittel kategorisch verbieten!
Ich denke es wird Zeit das man eine verbindliche Gesetzliche Reglung findet.

Lamy,

direkt antworten

Hier in Deutschland haben wir ja Täterschutz!
Mit einer Dashcam könnte das endlich mal umgekehrt werden!
Was spricht dagegen, aufgenommenens Material zur Beweissicherung zu verwenden?
Ich veröffentliche ja keine Videos. Mir geht es nur darum, die Schuldfrage in einem strittigen Fall zu klären.
Armes Deutschland…
Aber öffentliche Plätzer überwachen, Bahnhöfe und Flughäfen und Polizisten tragen Bodycams – wo ist da der Unterschied?
Wenn so ein Datenschutz-Idiot in Berlin über einen Platz läuft, werden ja auch nicht wegen ihm alle Cams in der Gegend abgeschaltet.

Sam,

direkt antworten

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