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Im Test: Autovox X2 mit riesigem Touchscreen

Diese Dashcam für den Rückspiegel sorgt mit einem besonderen Feature für den WOW-Effekt. Doch kann sie auch noch mit Bildqualität punkten?

Mich erreichen wöchentlich Anfragen zu vermeintlich günstigen Dashcams aus China. Solche Tests lehne ich fast immer ab da die Qualität oft mangelhaft ist und/oder eine ordentliche deutsche Anleitung und deutscher Support fehlt. Oftmals sind die Dashcams auch einfach alle sehr ähnlich. Anders ist es bei der Autovox X2 für den Rückspiegel. Zwar ist dies auch ein Chinaprodukt wo eine deutsche Anleitung fehlt aber es  besitzt ein wortwörtliches großes Unterscheidungsmerkmal: das Display.

Installation Spiegel-Dashcam

Die Dashcam besitzt also Spiegel und Display in einem Gerät und wird mit Gummischlaufen am vorhandenen Rückspiegel geklemmt. Dort hält sie sehr gut. Die Linse lässt sich noch nach links rausziehen falls nötig. GPS ist nicht integriert – die Antenne kann man so nach belieben im Auto verlegen. Außerdem kann man noch eine Heckkamera anschließen, die mit 720p-Auflösung filmt.

Eine Speicherkarte liegt nicht bei. Aber bis zu 128GB im MicroSD-Format werden problemlos gelesen und beschrieben. Fehler oder Absicht? Scheinbar wird bei jeder neuen Fahrt die Speicherkarte gelöscht. Die Aufnahmen der vorigen Fahrt fehlen. Das könnte den Versuch darstellen, dem vagen Datenschutzthema in Deutschland zu entsprechen. Ich habe in den Einstellungen den “Fahrmodus” aktiviert.

Außerdem legt der Hersteller noch ein Kabelsatz zu festen Installation an den Sicherungskasten bei. Damit kann die Dashcam dann auch beim Parken filmen. Einen Adapter von Kabel auf Stecker für Sicherungskasten braucht man aber noch.

Speicherkartenbedarf

Mit diesem Tool kannst du den Speicherbedarf der aufgenommenen Videos berechnen. Als Berechnungsgrundlage wird FullHD in bester Qualität mit Ton verwendet.

GB

Die ausgewählte Speicherkartengröße reicht für:

345 Min.
bzw.
5,8 Std.
bzw.
0,24 Tage
SanDisk Ultra 32GB microSDHC Speicherkarte + Adapter bis zu 98 MB/Sek., Class 10, U1, A1 SanDisk Ultra 64GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1 SanDisk Ultra 128GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1 SanDisk Ultra 200GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1 SanDisk Ultra 256 GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1

Passende Speicherkarte:

SanDisk Ultra 32GB microSDHC Speicherkarte + Adapter bis zu 98 MB/Sek., Class 10, U1, A1
SanDisk Ultra 64GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1
SanDisk Ultra 128GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1
SanDisk Ultra 200GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1
SanDisk Ultra 256 GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1

* Achtung: bitte prüfen, ob Speicherkartengröße vom Gerät unterstützt wird!

Dashcam mit Riesendisplay

Kurz nach dem Einschalten kommt dann der WOW-Effekt: das Display ist gigantisch und mist in der Diagonale sage und schreibe 25cm! Es füllt den gesamten trapezförmigen Spiegel aus. Die Form ist übrigens sehr sinnvoll: Damit passt sich der Spiegel der Heckscheibe an. Die Sicht in den Spiegel ist allerdings äußerst verwirrend. Man hat quasi zwei überlagernde Bilder. Einmal das ganz normale Bild nach hinten durch den Spiegel und dann das Video was die Dashcam nach vorne sieht. Auf Dauer kann ich so nicht sicher fahren. Zum Glück lässt sich das ändern.

Das riesige Display erleichtert die Bedienung der Einstellungen.

Entweder man tippt das Display an, dann schaltet die Liveansicht aus und es werden Uhrzeit und Geschwindigkeit am Rand angezeigt, sowie die Himmelsrichtung. Oder man tippt die einzige Taste an der Unterseite dann schaltet das Display komplett aus und man hat einen ganz regulären Rückspiegel. Das müsste man theoretisch nach jedem Motorstart wiederholen. Oder man stellt es in den Einstellungen im “Fahrmodus” um. Richtig sinnvoll ist dieses Riesendisplay natürlich im Zusammenspiel mit der Heckkamera. Dann dient die Dashcam als wunderbare Einparkhilfe. Die Heckkamera wird sogar als wasserdicht nach IP68 vermarktet wodurch man sie wohl auch außen befestigen und nutzen kann – etwa bei einem Transporter oder LKW ohne Heckscheibe.

Helligkeit durch wischen einstellen.

Das große Display reagiert echt schnell. Einfach angetippt und das Menü erscheint. Ein Fingerwisch von links nach rechts reguliert die Displayhelligkeit. Streicht man hoch/runter kann man den Bildausschnitt festlegen. Das Menü ist übersichtlich gestaltet und großzügig dimensioniert. Es macht richtig Spaß, sich durch das Menü zu tippen.

Der Bildausschnitt lässt sich leicht festlegen.

Gute Bildqualität

Am Ende ist es also eine bequeme und praktische Dashcam aber die Bildqualität muss natürlich überzeugen und dabei schlägt sie sich ganz gut. Das Bild ist zwar merklich weichgezeichnet aber wesentliche Details wie Straßenschilder und Kennzeichen lassen sich trotzdem noch gut erkennen. Bei der Heckkamera gibt es nur HD-Ready-Auflösung. Daher muss man hier kleine Abstriche hinsichtlich der Bildqualität in Kauf nehmen.

Ende

Jetzt Dashcamtest folgen für mehr Videos!

nochmal abspielen

Video durch YouTube stark komprimiert.

Ende

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Video durch YouTube stark komprimiert.

Autovox X2

Praktische Dashcam, die einfach an den Rückspiegel geklemmt wird und mit riesigem Display punktet.

  • FullHD mit 30fps, Heckkamera 720p
  • GPS
  • 140° Weitwinkel
  • großes 9,88" Display
  • Mikrofon
  • Beschleunigungssensor
  • Dasham
  • Heckkamera
  • Gummibänder
  • Netzteil
  • GPS-Antenne

Dieses Produkt wurde für den Testbericht zur Verfügung gestellt.

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Meine persönliche Empfehlung besitzt eine sehr gute Bildqualität, GPS und ist sehr klein und handlich.

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Autor:

Nic

Dashcamexperte

Beitrag vom 28.6.2019

Du hast Fragen oder Erfahrungen?

Hallo Nic

Ich besitze auch die X2.

Diese wurde vor wenigen Monaten gekauft. Und da muss ich sagen das es im Gegensatz zu dem was du schreibst wohl schon einige Unterschiede bestehen. Wobei natürlich nicht bekannt ist wann du deine bekommen hast.

Die Unterschiede sind

Bei mir lag eine Deutsche Anleitung dabei.

Das die Speicherkarte bei jeder neuen Fahrt gelöscht wird habe ich noch nicht festgestellt.
Kann es sein das du eine andere Software hast. Meine lautet V2.1.6A.
Welche hast du?

Einen Kabelsatz zum festen Anschluss an den Sicherungskasten gab es bei mir nicht.

Ansonsten kann ich dem zustimmen was du über sie geschrieben hast.

Noch eine schöne Zeit.

FilmFan,

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