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Im Test: Nextbase 522GW Dashcam mit Alexa und Polfilter

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Die Bayerische

Die Nextbase 522GW gehört zu den hochwertigen Dashcams. Das liegt nicht nur am großen Display und der Alexa-Sprachsteuerung. Denn dieses Modell besitzt noch ein weiteres Premium-Feature.

Die Nextbase 522GW gehört zur Series 2, die es seit Juni 2019 gibt. Alle Modelle sind sehr hochwertig verarbeitet. Die 522GW besitzt nur zwei Tasten aber dafür einen großen Touchscreen. Zum Ein/Ausschalten gibt es eine Taste am linken Gehäuserand. Für Notfall-Aufnahmen gibt es eine beleuchtete breite “Nextbase”-Taste am unteren Bildschirmrand. Sobald die Dashcam eingeschaltet ist, startet sie mit der Aufnahme.

Dashcam-Einrichtung

Etwas irritierend: tippt man aufs Display passiert augenscheinlich nichts. Stattdessen hört man nur ein Knipsen wie bei einer Kamera. Offenbar wurde ein Foto aufgenommen und gespeichert. Eigentlich möchte man aber erstmal in die Einstellungen. Dazu muss die laufende Aufnahme angehalten werden. Dies geht, indem man das rot blinkende Viereck unten links im Display berührt. Nun erscheinen in jeder Displayecke weitere Symbole. Oben links ein Zahnrad, das zu den Einstellungen führt. Diese Art der Bedienung ist gewöhnungsbedürftig und nichts für dicke Finger.  Oben rechts im Display findet sich ein Abspiel-Symbol um gespeicherte Aufnahmen zu betrachten. Ist Alexa aktiviert, so findet man dessen Symbol im Display unten rechts.

Dashcam mit Bluetooth und Wifi

Für die kabellose Verbindung mit dem Smartphone und somit mit Alexa, muss man die Dashcam per Bluetooth verbinden. Man kann dies direkt aus der App machen. Hier wird automatisch die eingeschaltete Dashcam erkannt. Aber die Verbindung gelingt – zumindest bei mir – nicht immer. Vor allen Dingen nicht mit dem iPhone. Hier hat sich die klassische Vorgehensweise bewährt: im Dashcam-Menü tipp man auf “Apps verbinden” dann “My Nextbase” und dann “Verknüpfen”. Es erscheint eine Meldung, die man bestätigt. Dann lädt man sich die My Nextbase App im App-Store. Nun verbindet man sich aber nicht über diese App sondern geht in die Bluetooth-Einstellungen vom iPhone. Dort wird das Dashcammodell angezeigt, man tipp es an um sich zu verbinden und es erscheint auf beiden Geräten ein Code zur Bestätigung und damit ist die Verbindung geglückt. Und nun kann man auch problemlos von der App aus auf die Dashcam zugreifen. So kann man beispielsweise einen Livestream starten. Dafür wäre Bluetooth aber zu langsam. Daher wird nun noch zusätzlich eine Wifi-Verbindung aufgebaut. Das dauert ein wenig aber klappt dann ebenfalls prima. Man kann sogar während einer aktuellen Aufnahme streamen, dann aber mit deutlicher Übertragungsverzögerung.

Videoaufnahmen runterladen

Etwas irritierend sind die App-Bereiche “Dateien” und “Dashcam”. In “Dashcam” findet man alle Aufnahmen, die sich auf der Dashcam-Speicherkarte befinden. Hier kann man Videos auswählen indem man eine Aufnahme getippt hält. Nun erscheinen weitere Optionen und man kann mehrere Aufnahmen für den Download, zum Sperren oder zum Löschen auswählen. Die Downloadgeschwindigkeit ist stark schwankend. Selbst wenn sich das Smartphone direkt neben der Dashcam befindet. Immerhin sieht man einen Fortschritt und die Übertragungsgeschwindigkeit, die sich zwischen 50KB und 2MB befindet. Eine Aufnahme mit 150MB kann dann schon mal 5 Minuten im Download benötigen, was ich als zu viel empfinde – trotz aktueller Firmware zum Testzeitpunkt. Hat man nun den Download abgeschlossen, findet man die Videos in “Dateien” und noch nicht direkt im Album vom Smartphone. In der Aufnahme gibt es oben rechts drei Punkte. Dahinter befindet sich ein Menü mit einer “Teilen”-Funktion. Und hier kann man dann endlich das “Video sichern”, sodass es im Album vom Smartphone abliegt. Etwas umständlich aber es funktioniert.

Speicherkartenbedarf

Mit diesem Tool kannst du den Speicherbedarf der aufgenommenen Videos berechnen. Als Berechnungsgrundlage wird FullHD in bester Qualität mit Ton verwendet.

GB

Die ausgewählte Speicherkartengröße reicht für:

182 Min.
bzw.
3,0 Std.
bzw.
0,13 Tage
SanDisk Ultra 32GB microSDHC Speicherkarte + Adapter bis zu 98 MB/Sek., Class 10, U1, A1 SanDisk Ultra 64GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1 SanDisk Ultra 128GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1 SanDisk Ultra 200GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1 SanDisk Ultra 256 GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1

Passende Speicherkarte:

SanDisk Ultra 32GB microSDHC Speicherkarte + Adapter bis zu 98 MB/Sek., Class 10, U1, A1
SanDisk Ultra 64GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1
SanDisk Ultra 128GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1
SanDisk Ultra 200GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1
SanDisk Ultra 256 GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1

* Achtung: bitte prüfen, ob Speicherkartengröße vom Gerät unterstützt wird!

Nextbase Dashcam mit Alexa steuern

Bereits seit Juni 2019 ist die Nextbase 522GW erhältlich doch Alexa will immer noch nicht so richtig funktionieren. Möchte man die Dashcam in der Alexa-App hinzufügen, muss man den Weg über die Kopfhörer-Kategorie gehen. Nur hier erscheint das Dashcam-Modell was absolut unlogisch ist. Ich würde eine eigene Kategorie erwarten oder zumindest in der Kamera-Kategorie schauen. Aber immerhin klappt das Hinzufügen der Dashcam dann tadellos und vernetzt das Auto mit Alexa. Das Mikrofon der Dashcam empfängt die Sprachbefehle, sendet sie zur App auf dem Smartphone. Hier verarbeitet Alexa das Kommando im Hintergrund über das mobile Netz und antwortet im besten Fall über die Lautsprecher im Auto sofern man das Smartphone per Bluetooth mit dem Auto verbunden hat. Das klingt aus den Lautsprechern richtig gut und funktioniert prima. Befehle wie “Alexa wie wird das Wetter heute” oder “Alexa wo befinde ich mich” werden problemlos erkannt und beantwortet.

Tipp: bei iOS muss man in den Datenschutz-Einstellungen die Ortungsdienste für Alexa und Nextbase stets zulassen.

Allerdings funktionieren in meinem Text keine Befehle, die die Dashcam betreffen. Schließlich möchte ich die Dashcam während der Fahrt sprachlich bedienen und nicht am Gerät rum fummeln.

Nextbase und der Datenschutz

Standardmäßig sichern die Series 2 Dashcams von Nextbase die Videos so lange auf die Speicherkarte bis sie voll ist. Dann wird die älteste Aufnahme überschrieben. Für den deutschen Markt hat sich Nextbase aber etwas einfallen lassen. In den Einstellungen “Setup” findet man unter “Videoaufzeichungen” zwei Optionen. Die klassische “MAX” Option und die “MIN” Option, die besonders interessant ist. Dann werden nämlich stets nur vier Dateien von je 1 Minute aufgenommen. Also vier Minuten in Summe. Damit entspricht man der anlassbezogenen Speicherung von Situationen im öffentlichen Straßenverkehr. Denn alle Aufnahmen werden sofort gelöscht. Wenn nun etwas passiert, kann man die Nextbase-Taste drücken oder der G-Sensor speichert automatisch. Zum Beispiel bei einem Aufprall. Das würde man als Anlass akzeptieren.

Gute Bildqualität

Die Aufnahmen sind super belichtet und geben ein harmonisches Bild wider. Sowohl tagsüber als auch nachts hat man ein gutes Bild mit natürlichen Farben. Allerdings ist mir das Bild für die Preisklasse etwas zu unscharf. Hier hatte ich höhere Erwartungen an den Tag gelegt. Theoretisch stehen 1440p mit 30 FPS zur Verfügung. Ich bevorzuge aber FullHD mit doppelter Framerate. Also 60 FPS da es einfach flüssiger aussieht, denn hierbei stehen am Ende mehr Zwischenbilder zur Verfügung. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten kann das bedeutsam sein.

Im Vergleich zu allen anderen Series 2 Dashcams, besitzt nur das Modell 522GW einen Polfilter, der auf die Linse geschraubt ist. Bei den anderen Modellen muss man ihn separat dazu kaufen. Der Filter reduziert Spiegelungen durch das Sonnenlicht deutlich. Man muss aber etwas mit dem Winkel spielen. Sind auf den Aufnahmen noch zu starke Spiegelungen zu sehen, muss man den Filter etwas drehen. Nur in einem bestimmen Winkel funktioniert er richtig gut.

Welche Nextbase Series 2 soll ich nehmen?

Wenn man mich fragt, welche Dashcam der Series 2 ich empfehlen würde, kann ich das ziemlich einfach beantworten: Wenn man auf Alexa verzichten kann, genügt die Nextbase 322GW. Möchte man Alexa unbedingt nutzen, greift man besser zur Nextbase 422GW. Alle drei Modelle unterstützen die zusätzlichen Ansteckmodule. Das beste Preis-Leistungsverhältnis bietet aus meiner Sicht somit die Nextbase 322GW. Durch die fehlende Alexa-Funktion ist sie auch einfacher in der Handhabung.

Ende

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Video durch YouTube stark komprimiert.

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Die Bayerische

Nextbase 522GW

Gute Dashcam mit großen Funktionsumfang und tadelloser Verarbeitung. Alexa funktioniert gut aber ist noch eingeschränkt im Funktionsumfang.

  • 1080p mit 60fps oder 1440p mit 30fps
  • 3" Touchscreen-Display
  • 140° Weitwinkel
  • Wifi und Bluetooth
  • GPS
  • Alexa-Integration
  • mit Polfilter
  • Erweiterbar durch Module
  • Lautsprecher für Sprachausgabe
  • Beschleunigungssensor
  • Mikrofon
  • Dashcam mit Saugnapf und Klebehalterung
  • Bedienungsanleitung
  • Stromkabel und USB-Kabel
  • Kunststoffhebel
  • Polfilter

Dieses Produkt wurde für den Testbericht zur Verfügung gestellt.

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Meine persönliche Empfehlung besitzt eine sehr gute Bildqualität, GPS und ist sehr klein und handlich.

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Autor:

Nic

Dashcamexperte

Beitrag vom 1.12.2019

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