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Im Test: Garmin Dashcam Mini – die kleinste je getestete Dashcam

Garmin DashCam Mini
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Garmin hat neue Dashcams herausgebracht. Ich teste davon die günstigste der vier Modelle, denn sie ist unglaublich klein und dadurch nahezu unsichtbar. Besonderheit: sie lässt sich noch nachträglich aufrüsten.

Der Winzling ist kaum größer als ein Autoschlüssel. Trotzdem ist es gelungen, einen Weitwinkel, SD-Karte, Bluetooth und Wifi zu integrieren. Im Lieferumfang findet sich neben einer zweiten Klebehalterung, zwei USB-Kabel und ein KFZ-USB-Adapter mit zwei USB-Ports.

Einfache Installation

Die Dashcam wird also an die Windschutzscheibe geklebt. Mit dem beiliegenden, 4m langen und vor allen Dingen dünnen USB-Kabel wird die Kamera mit Strom versorgt. Zum Ausrichten der Linse gehört etwas Vorstellungskraft, da ein Display kein Platz mehr gefunden hat. Wem diese Vorstellungskraft fehlt, sollte sich per Garmin-Drive-App verbinden. Hier gibt es eine Livestream-Funktion wodurch man das Bild der Dashcam auf dem Smartphone sieht.

Schön klein ist sie und das gewinkelte USB-Kabel führt nach oben ab.

Im Allgemeinen Betrieb ist die schwarze Dashcam extrem unauffällig. Natürlich ist sie hinter dem Rückspiegel platziert nahezu unsichtbar. Aber sie gibt auch keinen Ton von sich. Weder beim Einschalte und Ausschalten. Ich hatte mich stets gefragt, ob sie überhaupt läuft. Aber bisher vermisse ich keine Aufnahme!

Speicherkartenbedarf

Mit diesem Tool kannst du den Speicherbedarf der aufgenommenen Videos berechnen. Als Berechnungsgrundlage wird FullHD in bester Qualität mit Ton verwendet.

GB

Die ausgewählte Speicherkartengröße reicht für:

193 Min.
bzw.
3,2 Std.
bzw.
0,13 Tage
SanDisk Ultra 32GB microSDHC Speicherkarte + Adapter bis zu 98 MB/Sek., Class 10, U1, A1 SanDisk Ultra 64GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1 SanDisk Ultra 128GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1 SanDisk Ultra 200GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1 SanDisk Ultra 256 GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1

Passende Speicherkarte:

SanDisk Ultra 32GB microSDHC Speicherkarte + Adapter bis zu 98 MB/Sek., Class 10, U1, A1
SanDisk Ultra 64GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1
SanDisk Ultra 128GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1
SanDisk Ultra 200GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1
SanDisk Ultra 256 GB microSDXC Speicherkarte + Adapter bis zu 100 MB/Sek., Class 10, U1, A1

* Achtung: bitte prüfen, ob Speicherkartengröße vom Gerät unterstützt wird!

Garmin und Datenschutz

Nicht nur dass sie von Hause aus stumm ist, sie ist auch noch gehörlos. Soll heißen, dass das Mikrofon ab Werk deaktiviert ist. Laut Garmin möchte man so dem Datenschutz entsprechen. Alle Insassen sollten theoretisch vorher informiert werden, ehe Ihre Aussagen aufgenommen werden. Per Tastendruck an der Dashcam selbst oder in der App lässt sich das Mikrofon aber problemlos aktivieren oder eben wieder deaktivieren.

Den Datenschutz scheint Garmin wirklich Ernst zu nehmen. So hat man sogar die Wahl, was mit den aufgenommenen Filmen passieren soll. Entweder alle Aufnahmen werden gelöscht, die älter als drei Minuten sind, sodass gar keine Aufnahmen mehr auf der Speicherkarte verbleiben oder man wählt den klassischen Dashcammodus, wo die Aufnahmen in einzelnen Segmenten auf der Speicherkarte gespeichert werden. Ist die Speicherkarte voll, wird die älteste Aufnahme gelöscht. Ist noch nicht 100%ig geklärt, ob dies dem Deutschen Datenschutz gerecht wird. Aber für meine Tests bevorzuge ich diesen Modus.

Selbsterklärende Ordnerstuktur der Dashcam

Die Filme legt die Dashcam anlassbezogen in jeweilige Ordner ab. Im Grunde landet erstmal alles in “105UNSVD” was für “unsaved / ungesichert” steht. Dieser Ordner wird also überschrieben sobald die Speicherkarte voll ist. Wird ein Ereignis durch Erschütterung festgestellt, landet die Aufnahme in “100Event”. Hier wird sie dann nicht mehr gelöscht. Löst man ein Foto aus, wird ein Bild in “101Photo” abgelegt. Speichert man eine Aufnahme manuell, findet man sie in “102SAVED”. Und nutzt man den Parkmodus und es wurde eine Bewegung erkannt, wird die Aufnahme in “103PARKM” abgelegt. Jeweils mit 1 Minute Vor- und Nachlaufzeit.

Garmin Drive App

Die Dashcam ist ab Werk schon brauchbar. Zum Auswerten kann man die Speicherkarte entnehmen und am Rechner auslesen. Der volle Funktionsumfang entfaltet sich aber erst mit der Drive App. Hier lassen sich Einstellungen vornehmen oder sämtliche Aufnahmen betrachten. Bemerkenswert: die Aufnahmen lassen sich hier sogar schneiden und anschließend auf das Smartphone runter laden. Hierfür braucht man aber eine Art Doppelverbindung aus Bluetooth und Wifi. Beides wird im Verbindungsprozess abgefragt und geschieht äußerst elegant und zuverlässig. In meinem Test beziehe ich mich auf die iOS-Variante der App.

Trotzdem bedarf es etwas Geduld. Beim Hin- und Herspringen und Zuschneiden der App muss die Aufnahme zwischengespeichert werden. Ebenso ist die Zuschneidetechnik etwas gewöhnungsbedürftig aber man kommt zu einem tollen Ergebnis und der Download von der Dashcam aufs Smartphone geschieht recht flott.

Netzwerk mit mehreren Kameras

Das volle Potenzial wird entfaltet, wenn man eine zweite Garmin-Dashcam nutzt. Dies können auch zwei verschiedene sein jedoch mindestens eine Dashcam Mini, 46, 56 oder 66W. Die vier sind untereinander kompatibel. Was das Dashcam-Netzwerk bedeutet – Zitat Garmin:

  1. Sie können mehrere DashCams mit der Garmin Drive App koppeln. Auf diese Weise können Sie mit demselben Telefon eine Verbindung mit DashCams in mehreren Fahrzeugen herstellen.
  2. Außerdem haben Sie dadurch die Möglichkeit, mehrere DashCams im selben Fahrzeug zu installieren, beispielsweise eine DashCam mit Blick nach vorne und eine nach hinten, und zusammengestellte Bild-in-Bild-Videos der gleichzeitigen Aufnahmen zu erstellen. Wenn eine der Kameras im Netzwerk GPS unterstützt, können Sie gespeicherten Videos für alle Kameras im Netzwerk Positionsdaten hinzufügen.

Man kann also zum Beispiel zwei Garmin DashCam Mini für vorne und hinten nehmen oder die teure 66W mit extra großem Weitwinkel für vorne und die Mini für hinten. Auf diese Weise lässt sich die einfachere Mini-Dashcam um die Funktionen der teuren 66W-Dashcam aufrüsten. Denn GPS bietet nur die 66W und im Dashcam-Netzwerk nutzt dann auch die Mini die GPS-Daten der 66W – genial. Daher überrascht es nun auch nicht mehr, dass Garmin einen Dualen-USB-Adapter bei legt damit eben mind. zwei Dashcams problemlos mit Strom versorgt werden können. Das Netzwerk funktioniert mit bis zu vier Dashcams. Man kann also theoretisch jede Seite filmen, wenn es gelingt, alle mit Strom zu versorgen.

In der App lässt sich zwischen beiden Dashcams hin und her wechseln. Die Aufnahmen an sich werden als eine zusammenhängende je Fahrt angezeigt. Das erleichtert es enorm, die gewünschte Aufnahme zu finden.

Festeinbau für Parkmodus

Der Kabelsatz von Garmin dient dem Festeinbau.

Die Dashcam lässt sich sogar mit dem optionalen Zubehör-Kabel betreiben, womit die Dashcam auch beim Parken läuft und Aufnahmen speichert, sobald eine Bewegung erkannt wurde. Mit dem Kabelsatz geht man direkt an die Autobatterie oder den Sicherungskasten. Wie das im Detail geht, habe ich bereits bei Dashcameinbau beschrieben.

Gute Bildqualität

Trotz der geringen Größe kann die Bildqualität überzeugen. Sie ist zwar nicht auf Highend-Niveau aber immer  noch über dem Durchschnitt und somit besser als die meisten Dashcams auf dem Markt. Gerade als mögliche Ergänzung im o. g. Dashcam-Netzwerk ist die Bildqualität mehr als ausreichend. Mit einem Weitwinkel von bis zu 140° passt genug von der Umgebung aufs Bild.

Ende

Jetzt Dashcamtest folgen für mehr Videos!

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Video durch YouTube stark komprimiert.

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Video durch YouTube stark komprimiert.

Garmin DashCam Mini

Klasse Dashcam, die extrem klein ist und trotzdem gute Qualität abliefert. Die App ist sehr smart, da sich darüber weitere Dashcams verbinden lassen.

  • FullHD mit 30fps
  • 64 GB Support
  • WiFi und Bluetooth mit App
  • 140° Weitwinkel
  • Beschleunigungssensor
  • Mikrofon
  • Parkmodus
  • Dashcam
  • Klebehalterung, 2 Stk.
  • USB-Kabel 1,5m
  • USB-Kabel 4m
  • Dual-KFZ-USB-Adapter

Dieses Produkt wurde für den Testbericht zur Verfügung gestellt.

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Meine persönliche Empfehlung besitzt eine sehr gute Bildqualität, GPS und ist sehr klein und handlich.

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Autor:

Nic

Dashcamexperte

Beitrag vom 21.6.2019

Du hast Fragen oder Erfahrungen?

Also ich habe die Dashcam Garmin Mini und bin zurzeit nicht überzeugt da sich die Cam ab und zu nicht wieder einschaltet wie sie soll. Nur der Steckerziehen hilft. Firmenware alles auf dem neusten Stand !
Parkraumüberwachung kann man keine Empfindlichkeit oder so einstellen so das sie als aufnimmt wenn sich nur ein paarbätter im Baum bewegen . Hätte von der Technik mehr erwartet, Bilder die sie liefert kann ich nicht so richtig einschätzen! Da die Nummernschilder nicht so gut erkennen kann vielleicht macht sie mit den 30 Bildern auch zu wenig 🙁 Habe die Cam jetzt schon mehr wie 2 Wochen so das ich sie auch nicht mehr zurück geben kann. So das ich sie vielleicht als rückwärtigen Raum einsetzten werde .

E....,

direkt antworten

Wenn du technische Probleme hast, greift die Gewährleistung. Also zurück damit. Für intensive Parkraumüberwachung würde ich stets zu blackvue raten. Bei Garmin ist das zwar dabei aber einfach gelöst.

Nic,

direkt antworten

Hallo Nic,

..GPS bietet nur die 66W … schreibst du oben. In den Übersichten zu den Garmin DCs werden aber auch die Modelle 46 und 56 mit GPS angegeben.
Was stimmt ?

Winfried Dengler,

direkt antworten

Das ist korrekt. Lediglich in dem speziellen Setup/Test aus Mini & 66W in Kombination bietet nur die 66W GPS. Die Modelle 46 und 56 haben auch GPS. LG

Nic,

direkt antworten

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